© J.F. Goetze 2016
goetze-art
Bild + Text Hier finden Sie zu einigen ausgewählten Bildern einen Text von mir, der meine Gedanken und Gefühle vor, während und nach deren Schaffen wiedergibt. Vielleicht empfinden Sie beim Betrachten des Bildes ähnlich oder auch möglicherweise gänzlich anders.
Chemnitz 2010 Denk ich an Chemnitz, in stiller Stunde, den Teich vor'm Schloss ich oft umrunde, verharrt mein Schritt am Steine schnell, betracht sie lächelnd in der Hell. Verneig mich vor des Meisters Mut, doch Siegerkranz bringt mich in Wut. Übergroß, gestemmt aus Stein, das Antlitz Marx' must größer sein, doch Keiner fand sich wohl bereit, es wegzutragen aus der Zeit, Manch Hirn gar gierig Großes brauch, dem Lanzer war's egal, im letzten Hauch. Denk ich an Chemnitz, in stiller Nacht, vermiss ich Seele die da wacht. Geschicht nur da wo's angenehm, Vergessen ist ja so bequem.
Downtown ... die Strasse, die sich wind zum Licht, gesäumt von Wänden und der Nacht, ihr Ende mir die Wärm verspricht, es zieht mich hin, mit ganzer Macht. Die Angst mir in die Glieder fährt, als Abgrund plötzlich vor mir gährt. Der Blick ganz weit, der Grund blutrot, ein Meer aus Müll und Dreck und Kot. Man fragt spontan mit leisem Schrei, wo hier denn noch die Würde sei. Geblend von diesem hellen Schein, mach kehrt und renne wütend heim. Am andren Tag, fand's schon weit weg und Jeder hat, so sagt man mir, die Wahl, ob unten oder hier..  
Nobody more here ... die Mauern und Pfähle, hielten nicht stand. Die Lüg ist wie ein Regenbogen, bis er dich stach in deine Hand. Das Band am Arm metallend schwer, zerbrach und sagte "niemals" mehr. Der Wind gebar den Sturm in Hast, als könnt man Fliegen ohne Last. Was hielt mit Angst und Stacheldraht, zerbarst und die Erkenntnis naht, dass Freiheit und Gerechtigkeit kein Wort, dass nur dahin gesagt.
Over the limits In Dunkelheit ich macht mich auf, die Seele kalt, fast wie ein Stein, sah, was an Last in mir zu Hauf, der Boden nah, will so nicht sein.   Der Horizont mich wärm’t mit Licht, ein freudig’ Lächeln ich empfand , vermiss vergang’ne Schatten nicht, es lag in meiner eig’nen  Hand.  
Livetrain, the moment Mein Blick erstarrt, geht weit hinein, die Nacht fängt meine Seele ein. Da sitzt er nun in aller Ruh, sieht Hektik ganz gelassen zu. Ich frag und hör’ ihn nur noch Lachen, dein Zug, pack hurtig deine Sachen. Der Zug ist für dich Endstation, du wußtest es ja lange schon. Die Schienen grad und Alle gleich, nun ist es mein, dein Himmelreich. Ich bäum mich auf und schrei ihn an, daß er das glatt vergessen kann. Die Tür, die er verschloß für immer, brach auf, und sah den Himmelschimmer.
© J.F.  Goetze 2016
Vue Panoramique
Bild + Text Hier finden Sie zu einigen ausgewählten Bildern einen Text von mir, der meine Gedanken und Gefühle vor, während und nach deren Schaffen wiedergibt. Vielleicht empfinden Sie beim Betrachten des Bildes ähnlich oder auch möglicherweise gänzlich anders.
Chemnitz 2010 Denk ich an Chemnitz, in stiller Stunde, den Teich vor'm Schloss ich oft umrunde, verharrt mein Schritt am Steine schnell, betracht sie lächelnd in der Hell. Verneig mich vor des Meisters Mut, doch Siegerkranz bringt mich in Wut. Übergroß, gestemmt aus Stein, das Antlitz Marx' must größer sein, doch Keiner fand sich wohl bereit, es wegzutragen aus der Zeit, Manch Hirn gar gierig Großes brauch, dem Lanzer war's egal, im letzten Hauch. Denk ich an Chemnitz, in stiller Nacht, vermiss ich Seele die da wacht. Geschicht nur da wo's angenehm, Vergessen ist ja so bequem.
Downtown ... die Strasse, die sich wind zum Licht, gesäumt von Wänden und der Nacht, ihr Ende mir die Wärm verspricht, es zieht mich hin, mit ganzer Macht. Die Angst mir in die Glieder fährt, als Abgrund plötzlich vor mir gährt. Der Blick ganz weit, der Grund blutrot, ein Meer aus Müll und Dreck und Kot. Man fragt spontan mit leisem Schrei, wo hier denn noch die Würde sei. Geblend von diesem hellen Schein, mach kehrt und renne wütend heim. Am andren Tag, fand's schon weit weg und Jeder hat, so sagt man mir, die Wahl, ob unten oder hier..  
Nobody more here ... die Mauern und Pfähle, hielten nicht stand. Die Lüg ist wie ein Regenbogen, bis er dich stach in deine Hand. Das Band am Arm metallend schwer, zerbrach und sagte "niemals" mehr. Der Wind gebar den Sturm in Hast, als könnt man Fliegen ohne Last. Was hielt mit Angst und Stacheldraht, zerbarst und die Erkenntnis naht, dass Freiheit und Gerechtigkeit kein Wort, dass nur dahin gesagt.
Over the limits In Dunkelheit ich macht mich auf, die Seele kalt, fast wie ein Stein, sah, was an Last in mir zu Hauf, der Boden nah, will so nicht sein.   Der Horizont mich wärm’t mit Licht, ein freudig’ Lächeln ich empfand , vermiss vergang’ne Schatten nicht, es lag in meiner eig’nen  Hand.  
Livetrain, the moment Mein Blick erstarrt, geht weit hinein, die Nacht fängt meine Seele ein. Da sitzt er nun in aller Ruh, sieht Hektik ganz gelassen zu. Ich frag und hör’ ihn nur noch Lachen, dein Zug, pack hurtig deine Sachen. Der Zug ist für dich Endstation, du wußtest es ja lange schon. Die Schienen grad und Alle gleich, nun ist es mein, dein Himmelreich. Ich bäum mich auf und schrei ihn an, daß er das glatt vergessen kann. Die Tür, die er verschloß für immer, brach auf, und sah den Himmelschimmer.
©  J.F. Goetze 2016
Bild + Text Hier finden Sie zu einigen ausgewählten Bildern einen Text von mir, der meine Gedanken und Gefühle vor, während und nach deren Schaffen wiedergibt. Vielleicht empfinden Sie beim Betrachten des Bildes ähnlich oder auch möglicherweise gänzlich anders.
Chemnitz 2010 Denk ich an Chemnitz, in stiller Stunde, den Teich vor'm Schloss ich oft umrunde, verharrt mein Schritt am Steine schnell, betracht sie lächelnd in der Hell. Verneig mich vor des Meisters Mut, doch Siegerkranz bringt mich in Wut. Übergroß, gestemmt aus Stein, das Antlitz Marx' must größer sein, doch Keiner fand sich wohl bereit, es wegzutragen aus der Zeit, Manch Hirn gar gierig Großes brauch, dem Lanzer war's egal, im letzten Hauch. Denk ich an Chemnitz, in stiller Nacht, vermiss ich Seele die da wacht. Geschicht nur da wo's angenehm, Vergessen ist ja so bequem.
Downtown ... die Strasse, die sich wind zum Licht, gesäumt von Wänden und der Nacht, ihr Ende mir die Wärm verspricht, es zieht mich hin, mit ganzer Macht. Die Angst mir in die Glieder fährt, als Abgrund plötzlich vor mir gährt. Der Blick ganz weit, der Grund blutrot, ein Meer aus Müll und Dreck und Kot. Man fragt spontan mit leisem Schrei, wo hier denn noch die Würde sei. Geblend von diesem hellen Schein, mach kehrt und renne wütend heim. Am andren Tag, fand's schon weit weg und Jeder hat, so sagt man mir, die Wahl, ob unten oder hier..  
Nobody more here ... die Mauern und Pfähle, hielten nicht stand. Die Lüg ist wie ein Regenbogen, bis er dich stach in deine Hand. Das Band am Arm metallend schwer, zerbrach und sagte "niemals" mehr. Der Wind gebar den Sturm in Hast, als könnt man Fliegen ohne Last. Was hielt mit Angst und Stacheldraht, zerbarst und die Erkenntnis naht, dass Freiheit und Gerechtigkeit kein Wort, dass nur dahin gesagt.
Over the limits In Dunkelheit ich macht mich auf, die Seele kalt, fast wie ein Stein, sah, was an Last in mir zu Hauf, der Boden nah, will so nicht sein.   Der Horizont mich wärm’t mit Licht, ein freudig’ Lächeln ich empfand , vermiss vergang’ne Schatten nicht, es lag in meiner eig’nen  Hand.  
Livetrain, the moment Mein Blick erstarrt, geht weit hinein, die Nacht fängt meine Seele ein. Da sitzt er nun in aller Ruh, sieht Hektik ganz gelassen zu. Ich frag und hör’ ihn nur noch Lachen, dein Zug, pack hurtig deine Sachen. Der Zug ist für dich Endstation, du wußtest es ja lange schon. Die Schienen grad und Alle gleich, nun ist es mein, dein Himmelreich. Ich bäum mich auf und schrei ihn an, daß er das glatt vergessen kann. Die Tür, die er verschloß für immer, brach auf, und sah den Himmelschimmer.